So, 24. März 2019

„Die Akte Oppenheimer“ – ein Dokumentarfilm von Dr. Ina Knobloch

Der Arbeitskreis Landsynagoge Roth präsentiert in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Marburg, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Marburg und dem Kino Capitol in Marburg den 2018 mit dem Hessischen Film- und Kinopreis in der Kategorie Bester Dokumentarfilm ausgezeichneten Film von Ina Knobloch.

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So, 28. April 2019

»Adressat unbekannt«

Eine szenische Lesung mit
Studierenden der Uni MR. J. Erlach, V. i. d. Hesseln,
P. Riegels und K. Schröder lesen aus dem fiktiven
Briefroman von Kathrine Kressmann Taylor.

Kooperationspartner: Lesekreis der Gesellschaft
für christlich-jüdische Zusammenarbeit Marburg

Beginn: 18:00 Uhr

So, 12. Mai 2019

Stephan Gröger and Friends spielen Werke
von Jenkins, Mozart, Puccini und Mendelssohn

Musiker: S. Gröger (Violine), W. Hildebrand (Violine)
L. Baum (Viola), I. Himmelmann (Violoncello)

Beginn: 17:00 Uhr

Fr, 17. Mai 2019

»Raum-Resonanzen – eine visuelle Meditation«

Fotoausstellung von Barbara Wolf, Salzböden
Musikalische Umrahmung: Fredrik Vahle

Beginn 19:00 Uhr

Die, 21. Mai 2019

Dani Danieli: Ein Rabbiner zum Anfassen

Hintergründe zu jüdischem Glauben und Leben
Kursanmeldung: VHS MR-BID – Gebühr 5.- Euro

Beginn: 19:00 - 21:00 Uhr

Sa, 25. Mai 2019

»Meditative und schwungvolle Tänze aus Israel«

Leitung: Barbara Küpfer – Einsteigerkurs – € 30,-

Anmeldung bis 10.Mai und Info bei Schultheis:
(06426) 1468 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beginn: 14:00 - 18:00 Uhr

Do, 6. Juni 2019

57. Rother Synagogengespräch

Trialog der Religionen: »Probleme und Chancen des
interreligiösen Dialogs am Beispiel des Runden
Tisches in Marburg« – mit M. Bunk (2. Vorsitzende
der Jüdischen Gemeinde MR), Prof. Dr. B. El-Zayat
(Vorsitzender der Islamischen Gemeinde MR),
B. zur Nieden (Dekan des Ev. Kirchenkreises MR),
Moderation: Prof. Dr. E. Franke (Uni Marburg)

Beginn: 20:00 Uhr

Sa, 10. August 2019

»Meditative und schwungvolle Tänze aus Israel«

Leitung: B. Küpfer – Fortgeschrittenenkurs – € 30,-
Anmeldung bis 26. Juli und Info bei Schultheis:
(06426) 1468 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beginn: 14:00 -19:00 Uhr

So, 8. September 2019

»Raum-Resonanzen – eine visuelle Meditation«

Tag des offenen Denkmals – Finissage der Ausstellung

Beginn: 11:00 - 17:00 Uhr

Do, 12. September 2019

Begegnungen – Veranstaltungsreihe
zur Erinnerung an Herbert L. Roth:
– F. G. Paff (MR): »Dr. Erich Klibansky –
Marburger Wissenschaftler, Schulleiter,
Retter jüdischer Schüler, Holocaustopfer«
– Werk-Präsentation Dr. S. Schulz (Niederwalgern)

Beginn: 20:00 Uhr

Die, 17. September 2019

58. Rother Synagogengespräch:

Dr. M. Liepach (FFM): »'Mehr Selbstbewusstsein!' –

Der Kampf der deutschen Juden für die Weimarer
Republik« – mit Kunstwerken zum Ersten Weltkrieg
aus der Sammlung Otto Raabe

Beginn: 20:00 Uhr

Sa, 21. September 2019

»Wir entdecken die Rother Synagoge«

Angebot für Kinder von 9 bis 11 Jahren
Leitung: J. Oehler und Dr. F. Schwarzenberger-Kesper

Beginn: 10:00 - 16:00 Uhr

Do, 7. November 2019

Gedenkfeier zur Pogromnacht
unter Mitwirkung des Vorsitzenden der
Jüdischen Gemeinde Marburg Amnon Orbach

Beginn: 18:00 Uhr

Trauer um unseren lieben Freund und Förderer Walter Roth

Am 19. Januar 2019 verstarb Walter Roth im Alter von 89 Jahren in Chicago. Der Arbeitskreis Landsynagoge Roth trauert über den Verlust eines Freundes, der seine Arbeit mit großem Interesse begleitete, förderte und ihm ein guter Freund gewesen ist. Mit Walter Roth ist der letzte jüdische Zeitzeuge verstorben, der in Roth geboren wurde.

Walter Roth erblickte am 18. April 1929 als jüngstes von drei Geschwistern das Licht der Welt. Er wurde in eine alt eingesessene, gut gestellte jüdische Familie geboren. 1934, im zarten Alter von knapp fünf Jahren verlor er bereits seine Mutter Selma durch eine Infektion. Bald darauf fiel es seinem Vater immer schwerer, seine Familie zu ernähren, denn als Saatgut- und Düngemittelhändler, der auf Geschäfte mit den Bauern angewiesen war, wurde er schon 1935 massiv verfolgt. So erkannte er früh die Zeichen der Zeit, erlangte von Verwandten in den USA eine Bürgschaft und konnte 1938 mit seiner zweiten Frau Toni und den drei Kindern Nazi-Deutschland entkommen. Die Familie begann ein neues Leben in Chicago. Hier ernährte der einstige Geschäftsmann Markus Roth seine Familie mühsam als Lohnarbeiter in einem Schlachthof. Über diesem Leben schwebte die Angst um die in Deutschland zurück gelassenen Familienmitglieder, die allesamt den Holocaust nicht überlebten. Die junge Generation fasste leichter Fuß in diesem Land; Walter ergriff die Chance zum Studium und wurde ein erfolgreicher Rechtsanwalt.

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