Die, 17. September 2019

58. Rother Synagogengespräch: Vortrag Dr. Martin Liepach

Im Juni 1932 forderte der Berliner Polizeivizepräsident Bernhard Weiß von seinen Glaubensgenossen „Mehr Selbstbewußtsein“. Sein Beitrag kann in eine ganze Anzahl von politischen Äußerungen bürgerlicher Juden eingereiht werden, die zwischen Kritik und Engagement für die erste deutsche Demokratie changieren. Der Vortrag zeichnet akzentuiert wesentliche Stationen und Haltungen der deutschen Juden im Kampf für die Weimarer Republik nach.

Der Referent, Dr. Martin Liepach, ist Lehrbeauftragter am Historischen Seminar an der Universität Frankfurt am Main, Mitarbeiter am Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und Jüdischen Museums Frankfurt, Mitglied u.a. in der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Instituts in Deutschland. Er hat zahlreiche Publikationen zur deutsch-jüdischen Geschichte in der Weimarer Republik sowie zum didaktischen und museumspädagogischen Bereich vorgelegt.

Copyright Jüdisches Museum Frankfurt

Dr. M. Liepach (FFM): »'Mehr Selbstbewusstsein!' –

Der Kampf der deutschen Juden für die Weimarer
Republik« – mit Kunstwerken zum Ersten Weltkrieg
aus der Sammlung Otto Raabe

Beginn: 20:00 Uhr