So, 28. April 2019

„Adressat unbekannt“

Szenische Lesung aus dem Briefroman von Kathrine Kressman Taylor von 1938

Mit unglaublicher Präzision und bestechender Analysefähigkeit schildert die US-amerikanische Autorin Kathrine Kressmann Taylor 1938 in ihrem Briefroman, wie der gegen Ende der Weimarer Republik aus den USA nach Deutschland zurückgekehrte, liberal und demokratisch eingestellte Galerist Max Schulse sich seit 1933 an das neue NS-Regime anpasst, zum Mitläufer und Opportunisten wird. Gespiegelt wird dieses in den Briefen an seinen in den USA verbliebenen jüdischen Geschäftspartner Max Eisenstein, der ihn davon abzubringen versucht. Die Geschichte dieser Beziehung nimmt einen unerwarteten Ausgang.

Unter der Leitung der Sprecherzieherin Friederike Könitz M.A. vom Fachbereich Germanistik an der Philipps-Universität Marburg tragen die Studierenden Jaqueline Erlach, Vivien in den Hesseln, Philipp Riegels und Katharine Schröder in einer szenischen Lesung aus diesem Briefroman vor.

Veranstalter sind der Arbeitskreis Landsynagoge Roth und der Lesekreis der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Marburg. Die Lesung findet statt am Sonntag, den 28. April 2019, um 18:00 Uhr in der Landsynagoge Roth. Der Eintritt ist frei.

Eine szenische Lesung mit
Studierenden der Uni MR. J. Erlach, V. i. d. Hesseln,
P. Riegels und K. Schröder lesen aus dem fiktiven
Briefroman von Kathrine Kressmann Taylor.

Kooperationspartner: Lesekreis der Gesellschaft
für christlich-jüdische Zusammenarbeit Marburg

Beginn: 18:00 Uhr